Laufen wie die Tarahumaras!

Die Tarahumara, auch als Raramuri (die, die schnell rennen) bekannt, sind eine indigene Ethnie, die in den Copper Canyons, im Norden Mexikos leben. Das Laufen nimmt in ihrer Kultur hohen Stellenwert ein und ob sie num jagen oder auf Wettrennen laufen- sie können an einem Tag bis zu 170 km durch Schluchten und Täler zu Fuß unterwegs sein.

Zum Schutz ihrer Füße tragen sie die “Huarache- Sandalen”, eine minimalistische, meist aus Autoreifen gefertigte „Barfußsandale“, die den Fuß wie eine “zweite Haut ” schützt und so den “Ballengang, oder das Ballenlaufen” ermöglicht. Hierbei wird der Fuß nicht über die Ferse “abgerollt”, sondern der Ballen zuerst aufgesetzt. Dieses Vorfußlaufen ist eine natürliche Laufform, die wir auch bei kleinen Kindern beobachten können.

Auch bei vielen Naturvölkern, besonders bei Jägern ist bis heute das Vorfußlaufen verbreitet, weil es eine schonende und flexible Fortbewegung ermöglicht.

Immer mehr Langstreckenläufer erlernen wieder das “Ballenlaufen”. Durch feste und gedämpfte Sohlen verlieren viele Läufer den intuitiven Zugang zu dieser natürlichen Laufform, was Verletzungen zur Folge haben kann.

Meine Erfahrung ist, daß das Ballenlaufen sehr Knie- und Gelenkschonend ist, und ich auch auf Asphalt und Schotterpisten “entspannt und leichtfüßig” unterwegs bin.

Der Ballen ist eine hervorragende Dämpfung!

Ein Film über die Tarahumara:

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